Design Thinking

Seit 2010 arbeite ich mit Design Thinking. Für mich ist dieser offene Innovationsansatz ein sehr guter Weg, um:

  • aus einer Gruppe von Menschen ein Team zu machen,
  • strukturiert und ziel- bzw. ergebnisorientiert zusammenzuarbeiten,
  • die eigenen Ziel- bzw. Anspruchsgruppen besser zu verstehen,
  • nutzerzentrierte Ideen zu entwickeln,
  • Denkschablonen abzulegen und Vorstellungsgrenzen zu erweitern,
  • den Möglichkeitssinn* zu stärken.

*Wenn es aber Wirklichkeitssinn gibt, … dann muß es auch etwas geben, das man Möglichkeitssinn nennen kann. Wer ihn besitzt, sagt beispielsweise nicht: Hier ist dies oder das geschehen, wird geschehen, muß geschehen; sondern er erfindet: Hier könnte, sollte oder müßte geschehen; und wenn man ihm von irgend etwas erklärt, daß es so sei, wie es sei, dann denkt er: Nun, es könnte wahrscheinlich auch anders sein. So ließe sich der Möglichkeitssinn geradezu als die Fähigkeit definieren, alles, was ebenso gut sein könnte, zu denken und das, was ist, nicht wichtiger zu nehmen als das, was nicht ist.‘

ROBERT MUSIL, DER MANN OHNE EIGENSCHAFTEN. ROMAN [1930/32]. NEUAUSGABE 1978. REINBECK: ROWOHLT, ²1987, BAND I, P. 16

Links & Literatur